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Wissenswertes über Diamanten

Diamanten verleihen unserer vergänglichen Welt
einen Hauch von Ewigkeit.

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Ein Hauch von Ewigkeit
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Diamanten sind mit einer Mohrshärte (Mohrsche Härteskala) von 10 das härteste bekannte Mineral. Ihre Schleifhärte ist 140-mal größer als die von Korunden (z.B. Rubine und Saphire). Das Wort Diamant leitet sich vom griechischen Begriff "adamas" (unbezwingbar) ab, mit dem im Altertum besonders harte Materialien bezeichnet wurden.

Die Gewichtseinheit für Edelsteine ist das Carat (Abkürzung ct.). Der Name dieser Einheit leitet sich von der arabischen bzw. griechischen Bezeichnung für die Samen des Johannisbrotbaums (lat. Ceratonia siliqua) ab. Diese wurden früher auf Grund ihrer gleichmäßigen Größe als Gewichte verwendet, und entsprechen exakt 0,2 Gramm.

Diamanten bilden sich im Erdmantel unter hohem Druck und Temperaturen, typischerweise in einer Tiefe von etwa 150 Kilometern und Temperaturen von 1200 bis 1400 Grad Celsius. Das Alter von Diamanten kann anhand ihrer Einschlüsse bestimmt werden. So konnte man feststellen, dass Diamantbildung immer wieder zu verschiedenen Zeiten über alle Erdzeitalter hinweg stattfand, und es nicht nur sehr alte Diamanten gibt, die älter als drei Milliarden Jahre sind, sondern auch jüngere, die allerdings immer noch ein Alter von mehreren hundert Millionen Jahren erreichen.
Ein Diamant hat eine sehr hohe Lichtbrechung und einen starken Glanz, weshalb er traditionell als Edelstein geschliffen wird. Die Erfindung moderner Schliffe im 20. Jahrhundert offenbarten das Feuer eines Diamanten erst richtig. Es beruht auf zahllosen Lichtreflektionen, die durch sorgfältigen Schliff der einzelnen Facetten hervorgerufen werden, welche in speziell gewählten Winkelverhältnissen zu einander stehen müssen. Nur ein kleiner Bruchteil aller gefundenen Diamanten erfüllt die Kriterien, die heute an Schmucksteine gestellt werden: Ausreichende Größe, geeignete Form, hohe Reinheit und je nach Wunsch Farbig- oder Farblosigkeit.

Eine besonders charakteristische – und für Diamanten mit Abstand die häufigste – Schliffform ist der Brillantschliff. Seine Merkmale sind mindestens 32 Facetten und die Tafel im Oberteil, eine kreisrunde Rundiste, sowie mindestens 24 Facetten im Unterteil. Nur derartig geschliffene Diamanten dürfen als Brillant bezeichnet werden. Zusätzlich Angaben wie echt oder ähnliche sind dabei nicht erlaubt, da irreführend. Zwar ist es möglich – und auch nicht unüblich – andere Edelsteine oder Imitate im Brillantschliff zu verarbeiten, diese müssen dann aber eindeutig bezeichnet sein, zum Beispiel als Zirkonia in Brillantschliff.


Die größten Diamantvorkommen befinden sich in Russland, Afrika, Australien und Kanada.
Für jeden auf dieser Welt gibt es einen Diamanten.
Grafische Darstellung Diamant
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Mineral 
Härte 
Ritzprobe 
 Talk
 1
 mit Fingernagel schabbar
 Gips
 2
 mit Fingernagel ritzbar
 Calcit
 3
 mit Kupfermünze ritzbar
 Fluorit
 4
 mit Messer leicht ritzbar
 Apatit
 5
 mit Messer noch ritzbar
 Othoklas
 6
 mit Stahlfeile ritzbar
 Quarz
 7
 ritzt Fensterglas
 Topas
 8
 ritzt Quarz
 Korund
 9
 ritzt Topas
 Diamant
 10
 ritzt Korund
Mohs Härteskala
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